01 / IM DETAIL

Maße mit einer Bezeichnung versehen

Schreiben Sie zu jeder Maßangabe, was genau gemessen wurde. Eine einzelne Zahl ohne Bezug kann Außenbreite, Ausschnitt oder Grafikformat bedeuten. Fotos mit markierten Messpunkten helfen, diese Unterschiede schon vor der Erstellung der Druckdaten verständlich zu machen.

Notieren Sie Breite und Höhe in derselben Einheit und mit klarer Orientierung. Bei mehreren Rahmen erhält jedes Modell eine eigene Kennzeichnung. Ähnlich aussehende Systeme müssen nicht identische Aufnahmen besitzen und sollten deshalb nicht ungeprüft zusammengefasst werden.

02 / IM DETAIL

Die sichtbare Fläche gestalten

Wichtige Wörter, Logos und Bildteile orientieren sich am später sichtbaren Bereich. Rahmenprofile oder Systemeinzüge können Randzonen verdecken. Der Entwurf zeigt deshalb, welcher Teil der Grafik vollständig sichtbar bleibt und wo nur Hintergrund oder geeignete Bildreserve liegen sollte.

Ein bis zur Kante laufender Hintergrund kann anders behandelt werden als eine schmale Schriftzeile. Die benötigten Zugaben werden aus der konkreten Produktionsvorgabe übernommen. Allgemeine Randwerte für irgendein ähnliches System sind keine verlässliche Grundlage für eine passende Ersatzgrafik.

03 / IM DETAIL

Das vorhandene System identifizieren

Hersteller, Modellbezeichnung und technische Unterlagen erleichtern den Abgleich. Wenn diese fehlen, helfen Fotos der geöffneten Aufnahme und eine vorhandene Grafik. Gemessen wird dann gezielt, statt das neue Motiv allein an der äußeren Rahmenkante auszurichten.

Bei Textilgrafiken gehört die Randkonfektion zur Formatfrage. Aufnahme, Profil und fertige Grafik werden gemeinsam betrachtet. Ein passendes Außenmaß sagt noch nicht, ob das Material mit seiner Verarbeitung in das vorhandene System eingesetzt werden kann und dort richtig sitzt.

04 / IM DETAIL

Das freigegebene Format archivieren

Halten Sie das geprüfte Druckformat zusammen mit System und Vorlage fest. So muss die Maßfrage bei der nächsten Aktion nicht erneut aus einer E-Mail rekonstruiert werden. Die Freigabe sollte außerdem Orientierung, sichtbaren Bereich und zugehörige Grafikversion eindeutig benennen.

Wenn ein neuer Rahmen hinzukommt, wird dessen Aufnahme erneut abgeglichen. Dieselbe Handelsgröße ist keine sichere Bestätigung einer identischen Konstruktion. Besonders bei Serien aus verschiedenen Lieferungen lohnt eine kurze Bestandsliste, bevor sämtliche Ersatzmotive gemeinsam produziert werden.