01 / IM DETAIL

Textilmodelle und Größen zusammenstellen

Erstellen Sie eine Liste mit Modell, Schnitt, Farbe und benötigten Größen. Unterschiedliche Artikel werden getrennt benannt, auch wenn sie ähnlich aussehen. Ein körpernahes Shirt und eine weite Jacke bieten andere Proportionen und können deshalb nicht allein nach derselben Größenbezeichnung beurteilt werden.

Zeigen Sie außerdem Taschen, Reißverschlüsse und auffällige Nähte in den vorgesehenen Druckbereichen. Diese Details können die Platzierung begrenzen. Bei bereits vorhandenen Textilien wird die Eignung des Materials für das gewählte Verfahren geprüft, bevor die Serie verbindlich zur Umsetzung freigegeben wird.

02 / IM DETAIL

Einheitliches Druckmaß bewusst wählen

Ein gemeinsames Logomaß vereinfacht die Serie und kann über viele Größen hinweg stimmig wirken. Die Entscheidung wird an repräsentativen kleinen und großen Artikeln geprüft. Maßgeblich ist die tatsächliche Fläche des Textils und nicht nur ein proportional verkleinertes Produktfoto im Entwurf.

Wenn extreme Größen oder unterschiedliche Modelle stark abweichen, können wenige abgestimmte Druckgrößen sinnvoll sein. Die Gruppen werden klar definiert. Dadurch bleibt die Serie nachvollziehbar, ohne für jedes Einzelteil eine andere Grafik anzulegen oder zufällige Anpassungen während der Produktion vorzunehmen.

03 / IM DETAIL

Positionen mit passenden Bezügen festhalten

Die Druckposition erhält einen klaren Bezug zur Textilform, etwa zu einer geeigneten Naht oder zur Mitte des vorgesehenen Bereichs. Ein pauschaler Abstand von irgendeiner Außenkante ist bei unterschiedlichen Schnitten nicht automatisch aussagekräftig und kann die optische Platzierung verschieben.

Betrachten Sie die Wirkung möglichst auch am getragenen Textil oder anhand geeigneter Ansichten. Falten und Körperform verändern die Wahrnehmung gegenüber einer flachen Vorlage. Wichtig ist, dass Logo und Zusatzangaben in der vorgesehenen Nutzung verständlich bleiben und nicht ungünstig an konstruktive Details geraten.

04 / IM DETAIL

Serien- und Nachbestellregeln dokumentieren

Die Freigabe verbindet Artikel, Größenbereich, Druckmaß und Position. Bei Vorder- und Rückseitendruck werden beide Ansichten eindeutig zugeordnet. Namen oder andere variable Angaben erhalten eine separate geprüfte Liste, damit die gleichbleibende Gestaltung nicht mit personenbezogenen Varianten verwechselt wird.

Für spätere Nachbestellungen wird die aktuelle Artikelverfügbarkeit abgeglichen. Ein Nachfolgemodell kann andere Maße oder Materialeigenschaften besitzen. Vorhandene Druckdaten sind eine gute Grundlage, werden aber zusammen mit dem tatsächlich gelieferten Textil geprüft, bevor die frühere Position unverändert übernommen wird.