Den ersten Blickkontakt bestimmen
Beobachten Sie, aus welcher Richtung Besucher auf das Geschäft oder die Aktionsfläche zukommen. Der Aufsteller sollte dort eine verständliche Aussage anbieten, wo noch Zeit für eine Reaktion bleibt. Eine Position direkt hinter dem entscheidenden Abzweig kann diese Aufgabe bereits verfehlen.
Bei zwei Laufrichtungen werden beide Seiten betrachtet. Unterschiedliche Motive können sinnvoll sein, wenn sich die Situationen unterscheiden. Wichtig ist, dass jede Ansicht aus ihrem tatsächlichen Blickwinkel verständlich bleibt und nicht nur frontal auf einem freigestellten Produktfoto überzeugend wirkt.
Stellfläche und Zugang zusammen prüfen
Zeichnen Sie den vollständigen Platzbedarf des Systems mit Fuß oder ausgeklapptem Gestell ein. Er ist größer als die sichtbare Plakatfläche. Türen, Warenanlieferung und genutzte Laufwege werden dabei mitbetrachtet, damit die Position im Alltag tatsächlich praktikabel bleibt.
Die verfügbare Stellfläche wird mit Eigentümer beziehungsweise zuständigem Ansprechpartner geklärt. Dieser Artikel legt keine pauschale Erlaubnis für öffentliche Wege zugrunde. Für die Gestaltung ist entscheidend, welcher Bereich tatsächlich genutzt werden kann und wie er mit dem übrigen Standort zusammenwirkt.
System und Umgebung abgleichen
Untergrund und vorgesehener Innen- oder Außeneinsatz beeinflussen die Systemwahl. Ein Tankfuß, ein Klappgestell oder ein konturgeschnittenes Display erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Einsatzgrenzen richten sich nach dem konkreten Produkt und werden nicht allein aus seiner Größe oder seinem Gewicht abgeleitet.
Berücksichtigen Sie auch Sonne, Reflexionen und die erreichbare Leseposition. Eine Schutzabdeckung kann die Ansicht mitprägen. Das Motiv wird deshalb mit dem vorgesehenen System betrachtet, besonders wenn kleine Zusatzangaben oder wechselnde Angebote aus einem bestimmten Abstand zuverlässig erkannt werden sollen.
Die tägliche Handhabung festlegen
Klären Sie, wer den Aufsteller positioniert, einholt und die Motive wechselt. Lagerort und Wege sollten dazu passen. Ein geeignetes System kann im Alltag unpraktisch werden, wenn es täglich über enge Stufen getragen oder ohne geschützten Abstellplatz gelagert werden muss.
Dokumentieren Sie die vereinbarte Position und den Umgang mit ungeeigneten Bedingungen anhand des konkreten Systems. Bei geänderter Warenpräsentation oder neuen Laufwegen wird der Standort erneut betrachtet. Der Aufsteller bleibt damit Teil einer geplanten Kundenführung und wird nicht beliebig in freie Lücken gestellt.