01 / IM DETAIL

Die Aufgabe der Trennung bestimmen

Zunächst wird geklärt, welche Bereiche voneinander getrennt werden sollen. Zwischen zwei Schreibtischen geht es um andere Blickrichtungen und Handlungen als zwischen einer Wartezone und einem Empfang. Wir halten fest, welche Verbindungen bestehen bleiben und wo eine optische Gliederung gewünscht ist.

Auch die Höhe wird aus der Nutzung entwickelt. Sitzende und stehende Personen nehmen einen Raumteiler unterschiedlich wahr. Die geplante Abmessung wird daher zusammen mit Möbeln und Laufwegen betrachtet, statt allein nach der maximal bedruckbaren Fläche ausgewählt zu werden.

02 / IM DETAIL

Akustische Funktion am Aufbau prüfen

Eine textile Oberfläche allein beschreibt noch keine belastbare akustische Eigenschaft. Entscheidend ist der geeignete Gesamtaufbau des Elements. Wir berücksichtigen die verfügbaren Produktangaben und die Bedingungen im Raum, wenn eine akustische Funktion Teil des Projekts sein soll.

Andere Flächen und Nutzungen bleiben dabei relevant. Decke, Wände, Einrichtung und Gesprächssituationen beeinflussen den Raum gemeinsam. Bei weitergehenden Anforderungen kann eine gesonderte akustische Planung erforderlich sein; eine garantierte Wirkung wird nicht allein aus der Anzahl aufgestellter Elemente abgeleitet.

03 / IM DETAIL

Gestaltung von beiden Seiten entwickeln

Ein freistehender Raumteiler wird häufig aus mehreren Richtungen gesehen. Wir stimmen daher beide Ansichten ab. Ein ruhiges grafisches Motiv kann zu einem Arbeitsplatz passen, während eine zum Empfang gerichtete Fläche eine dezente Markenkennzeichnung aufnehmen kann.

Rahmen, sichtbare Kanten und Standfüße gehören zum Erscheinungsbild. Ihre Farben und Proportionen werden mit der Umgebung betrachtet. Wichtige Inhalte sollten außerdem nicht in Bereiche rutschen, die später durch Tischplatten, Pflanzen oder andere Möbel regelmäßig verdeckt werden.

04 / IM DETAIL

Position und Beweglichkeit festlegen

Die Standlösung muss zur geplanten Nutzung passen. Wir klären, ob das Element dauerhaft an einer Position bleibt oder regelmäßig umgestellt wird. Dabei werden Boden, benötigter Platz und geeignete Systemkomponenten berücksichtigt; Beweglichkeit wird nicht unabhängig von einem standsicheren Aufbau versprochen.

Eine nachvollziehbare Anordnung erleichtert den späteren Alltag. Bei mehreren Teilern können feste Positionen und Aufstellrichtungen dokumentiert werden. Soll sich der Raum verändern, lassen sich neue Anordnungen anhand von Wegen, Möblierung und der vorgesehenen Funktion erneut abstimmen.